Das Orbitalmodell – “Light”
Hier mal eine hoffentlich nicht zu schwer zu verdauende Version des Orbitalmodells.
Ich hab mir gedacht, dass ich erstmal eben diese Light-Version drehe, die dann die Grundlage für weitere Videos ist.
Das Video wird zwar gegen Ende ein wenig konfus – als Basis bzw. Diskussionsgrundlage sollte es aber erstmal genügen – Achtung, bei 6:02 muss es natürlich Neon statt Argon heißen!
Falls manche Sachen schwer zu lesen sind, versuchts mal mit dem Vollbild-Modus, ansonsten les ich das ja eigentlich auch immer noch mal vor.
Es gibt bisher eine “Vertiefungsfolge” dazu:
Woher kommt die Form der Orbitale (s,p) und warum ist das Orbital der Bereich mit 90%iger Aufenthaltswahrscheinlichkeit?
Diese Fragen stammen von Markus, der auch die Anregung für dieses Video gab, Danke Markus!
Hier mal eine Übersicht, welche weiteren Folgen momentan geplant sind (hier werde ich die Anregungen aus den Kommentaren mit aufnehmen):
- Hybridorbitale
- Orbitale und Quantenzahlen
Was ist euch sonst noch wichtig?
Bzw. was haltet ihr generell von dieser Vorgehensweise? Was würdet ihr ganz anders machen?
Gerade bei diesem Thema ist es nicht gerade einfach, ne klare und nachvollziehbare Struktur zu erstellen – wer bessere Wege kennt, soll dies bitte nicht für sich behalten
Wer sich diese Videos angeschaut hat, den interessierten auch diese Kategorien 1. Allgemeine und Anorganische Chemie, 11.Klasse, Chemienachhilfevideos
Anmerkungen, Nachfragen, Lob und konstruktive Kritik
5 Responses to “Das Orbitalmodell – “Light””
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Viele Dank für das Video.
Es hat mir sehr weitergeholfen. Allerdings sind bei mir noch ein paar Unklarheiten zu den Kästchendarstellungen. Diese wurden ja nur am Rande erwähnt und ich wüsste gerne mehr darüber.
Grüße Bastian
Vielen Dank für eure Kommentare!
@Rami
Die Pfeile, die du wahrscheinlich meinst, verdeutlichen den Spin des Elektrons. Das gehört gewissermaßen zum Thema Quantenzahlen – hier gibt es das s.g. Pauli-Prinzip, nachdem sich alle Elektronen in mindestens einer der 4 Quatenzahlen unterscheiden müssen, wenn die Elektronen im gleichen Orbital “sitzenâ€, dann sind schonmal 3 Quantenzahlen identisch, der Unterschied leigt nun im Spin der Elektronen – das kann man sich so ähnlich wie die Erdrotation vorstellen, eins dreht sich “links herumâ€, das andere dann “rechts herum†– das ist eigentlich alles was dahintersteckt.
das steckt also in den Stichpunkten mit drin, da kann ich aber gern ne Vertiefung zu drehen, ich wollte hier nicht zuviele Sachen miteinander vermischen…
zum Kugelwolkenmodell:
Ein Modell ist ja immer ein Weg, bestimmte Vorstellungen zu veranschaulichen, erklären und auch vorrauszusagen. Je einfacher das Modell, desto einfacher sollte es auch verstanden werden, von daher fängt man mit einfachen Modellen an (zB das Rutherfordsche AM mit Kern/Hülle, das ist in der Lage das Rutherfordsche Streuexperiment zu erklären), dann beobachtet jemand Spektrallinien und sieht, dass auch die Hülle nochmal unterteilt werden muss usw. usf…. somit kommt man im Verlauf der Entwicklung zu immer komplexeren Modellen – die sind aber natürlich nicht imer notwendig und daher werden die wesentlichen Modelle eben auch in der Schule in der historischen Reihenfolge abgearbeitet, jedes Modell kann schliesslich etwas bestimmtes besonders gut veranschaulichen, daher hat auch jedes seine Daseinsberechtigung.
Anders ausgedrückt – man könnte es mit dem “mit Kanonen auf Spatzen schiessen†vergleichen, wenn man versucht den Rutherfordschen Streuversuch mit dem Orbitalmodell zu erklären
Das Kugelwolkenmodell wird ja in der Schule meist zu Erklärung von kovalenten Bindungen oder auch zur Strukturerklärung herangezogen – dafür genügt es auch vollkommen, für komplexere Dinge ist es dann aber einfach nicht mehr exakt genug und man muss zum “richtigen†Orbitalmodell übergehen.
Nebenbei: ich habe erst im Rahmen der Nachhilfe von diesem Modell gehört – ob ich das in der Schule hatte, weiß ich gar nicht mehr, an der Uni spielt es jedenfalls keine Rolle
und: du sollst das Kugelwolkenmodell ja nicht vergessen, es wird ja nix falsch, es ist aber nunmal Fakt, dass jedes vereinfachte Modell irgendwo seine Grenzen hat – sei froh, dass das überhaupt 5 Jahre gedauert hat
lg
alex
vielen dank für das Video
Hallo! ich hab schon fürs abi mit den Mathe Videos gelernt und bin grad begeistert, dass du auch Chemie Videos machst! Im Bio Studium brauch ich ja auch etwas Chemie und… in der Schule bin ich nur am Rande an das orbitalmodell herangeführt worden…
Aber jetzt zum Video:
In der Schule haben wir irgendwas mit Pfeilen gemacht, die nach oben/unten zeigen, je nachdem wieviele Elektronen in einem orbital sind… und ja… das hast du nicht im Video erwähnt…
Könntest du das nochmal erklären?
Was das Modell soll hast du gut erklärt, aber bei mir hakts mit der visualisierung quasi.
Und gilt das Kugelwolkenmodell jetzt nicht mehr? Oder sind die beiden Modelle vereinbar? Weil spätestens ab der 2. Periode zeigen sich ja schon unterschiede. Aber ich kann mir nicht vorstellen, dass wir 5 Jahre das Kugelwolkenmodell lernen müssen um dann in der 13 gesagt zu bekommen ‘vergesst was ich euch beigebracht habt: Jetzt kommt, wies nach neusten Erkenntnissen wirklich ist!’
Danke ^^
Rami
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